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Häufig ist die Harmonie zwischen den Pferden und ihren Besitzern jedoch gestört. Unerwünschte Verhaltensweisen können die Zeit, die man mit seinem Partner Pferd verbringt, schnell zu einem Albtraum werden lassen. Pferde, haben wie alle Lebewesen eine Art Verhaltenskatalog, der das gesamte arttypische Verhalten definiert. Weicht ein Pferd in seinem Verhalten extrem von der Norm ab, spricht man von Verhaltensproblemen, bzw. in schweren Fällen auch von Verhaltensstörungen. Die Liste von Problemen, die auftauchen können, ist lang: Das Pferd zeigt dominantes Verhalten im Umgang (Schlagen, Beien), macht Probleme beim Führen und Anbinden, zeigt Verladeprobleme oder es manifestiert sich gar ein ausgeprägt unerwünschtes Verhalten beim Reiten (Durchgehen, Buckeln, Steigen). Koppen, Weben, Boxenlaufen, Schweifscheuern, Sattelzwang, Headsheaking, Kleben, Zungenstrecken, Gitterbeien sind weitere Beispiele für unerwünschte Verhaltensweisen. Bei all diesen Problemen kann der Pferdepsychologe der Retter in der Not sein.
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